Städtepartnerschaft
Avrillé-Schwalbach

Berichte 2026

Neujahresempfang des Arbeitskreises Avrillé-Schwalbach

Zum traditionellen Neujahresempfang des Arbeitskreises Städtepartnerschaft Avrillé-Schwalbach hatte Sabine Neumann-Paul im Namen des fünfköpfigen Leitungsteams am 16. Januar 2026 in den Gruppenraum 9/10 des Bürgerhauses eingeladen und Mitglieder und Gäste, darunter Stadtverordnetenvorsteher Jan Frey, Bürgermeister Alexander Immisch und Erster Stadtrat Thomas Milkowitsch, waren der Einladung gefolgt. Auch Lutz Ullrich und Katja Lindenau, die sich um das Bürgermeisteramt bewerben, waren unter den Gästen.

Zur Begrüßung gab die Vorsitzende einen kurzen Ausblick auf die im Jahr 2026 anstehenden Aktivitäten des Arbeitskreises, insbesondere auf die Bürgerfahrt nach Avrillé Anfang Juni mit einem Zwischenstopp in Paris.

Die französischen Gastgeber, die im letzten Jahr in großer Zahl mit einem Orchester in Schwalbach zu Gast waren, stecken derzeit mitten in den Programmvorbereitungen für das Treffen.

Anschließend ließ Monika Beck anhand einiger Bilder das Kulturprogramm des Arbeitskreises im Jahr 2025 Revue passieren: Interessante Filme wie „Die Witwe Clicquot“ mit einem Glas Champagner dieser Marke oder Vorträge wie der über die Seine als Landschaft der Impressionisten, der Auftritt von Marcel Adam und seiner Band im Rahmen des Partnerschaftstreffens, die Tagesfahrt ins nördliche Elsass, die wie immer bestens besuchte Veranstaltung „Käse und Wein“ und schließlich der gelungene Weihnachtsmarktstand waren vielen Anwesenden noch in guter und auch frischer Erinnerung. Ausführlich in Wort und Bild dokumentiert sind die Veranstaltungen, insbesondere der eindrucksvolle Empfang der französischen Gäste in Kooperation mit engagierten Mitgliedern von Pro Musica und der gemeinsame Besuch bei der ESA auf der Homepage des Arbeitskreises Avrillé.

Sabine Neumann-Paul erhielt als Dank für ihren Einsatz ein Geschenk des Arbeitskreises, sie dankte anschließend den Mitgliedern des Leitungsteams, Monika Beck, Thomas Mann, Iris Nordmeyer und Susanne Schleyer für ihr Engagement. Von Seiten des Arbeitskreises wurden mit einem Präsent bedacht Homepage-Betreuer Erich Stichel, Berichterstatter Jo Kreß-Beck und der unermüdliche Fotograf Rolf Bär, der auch anschließend das obligatorische Groß-Gruppenfoto schoss.

Foto: © Rolf Bär

Beim vielfältigen und köstlichen Buffet - wie immer aus Beiträgen der Arbeitskreis-Mitglieder erstellt - und den begleitenden Weinen verlief der Abend in angeregter Gesprächsatmosphäre.

Jo Kreß-Beck

Filmabend: „Monsieur Aznavour“

Foto: © Privat

Zum Auftakt seines diesjährigen Kulturprogramms zeigte der Arbeitskreis Städtepartnerschaft Avrillé-Schwalbach in der Kulturkreis GmbH am Donnerstag, 19. Februar 2026, den französischen Film „Monsieur Aznavour“ aus dem Jahr 2024. Während das Publikum sich an einem Glas Crémant von der Loire erfreute, gab Monika Beck vom Arbeitskreis eine kurze Einführung zu Person und Film.

Foto: © Privat

Aznavour, wohl einer der bekanntesten und weltweit erfolgreichsten Chansonniers, schrieb über tausend Lieder und wirkte in über 70 Filmen als Schauspieler mit. Bis ins sehr hohe Alter - er starb 2018 mit 94 Jahren - stand er auf der Bühne und war auch mit dem Filmprojekt über sich vertraut, das von seinem Schwiegersohn produziert wurde.

Der Film zeigt in fünf Kapiteln den Aufstieg eines Künstlers, der 1924 als Kind einer armenisch-georgischen Flüchtlingsfamilie in Paris in armen Verhältnissen geboren wurde, zu einem Repräsentanten Frankreichs und zu einem Weltstar gegen viele Widrigkeiten wie Diskriminierung, Rassismus und auch mancherlei Anfeindungen. Tahar Rahim, bekannt aus dem Film „Ein Prophet“, verkörpert bei aller äußerlichen Unähnlichkeit die Person Aznavour gerade in seinem rastlosen Erfolgswillen, seiner künstlerischen Ambitionen und auch in seinen charakterlichen Schwierigkeiten in persönlichen Beziehungen.

Die beiden Regisseure Mehdi Idir und Grand Corps Malade erzählen mit „Monsieur Aznavour“ die Geschichte eines geradezu märchenhaften sozialen Aufstiegs eines Fremden zu einer musikalischen Ikone Frankreichs. Das Publikum war nicht nur von der Musik, sondern auch vom Filmepos angetan.

Zum Abschluss verwies die Vorsitzende des Arbeitskreises,Sabine Neumann-Paul,  auf die nächste Veranstaltung am 14. April 2026, den Vortrag des Kunsthistorikers Pascal Hess zu „Monets Küste“, Thema der gleichnamigen Ausstellung im Frankfurter Städel.

Jo Kreß-Beck

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